Im FabLab steht ein protoMAX-Wasserschneider zur Verfügung. Die Steuersoftware Make sowie die einfache Design-Software Layout sind auf ausgewählte PCs im FabLab installiert. Der Schneider selbst ist heikel und darf somit nur in Anwesenheit eines Laboranten betrieben werden.
Mit der mitgelieferten Design-Software lassen sich einfache Schnittmustern direkt erstellen. Ebenfalls möglich ist der Import aus einem CAD-Programm. Es werden die Dateiformate DXF und SVG unterstützt. Tests haben gezeigt, dass das Programm mit SVG besser klar kommt.
File > Import from other CAD… die gewünschte SVG-Datei auswählenMessure-Tool in der unteren Symbolleiste). Falls diese nicht stimmen:Select > All, um alle Elemente auszuwählenSize wählen und im neuen Fenster den Massstab festlegen (vorher den Massstab mit der gewünschten und der gemessenen Grösse ausrechnen)Messure-Tool den Massstab überprüfenAutoPath den Schneidepfad erzeugen und das Dokument abspeichernPost wählen und im neuen Fenster den Startpunkt des Pfades angeben (falls nichts geändert wurde ist dieser unten links)Save den definiten Schneidepfad exportieren
Die exportierte omx-Datei in Make öffnen. Die Wasserdüse muss noch an den richtigen Startpunkt gebracht werden (Nozzle Position). Dann kann der Schneidevorgang mit Begin Machining gestartet werden.
3 mm dickes Glas lässt sich mit dem Wasserschneider bearbeiten. Der LeadIn erfolgt über eine Strecke von ca. 8 mm, relativ flach zum gewünschten Schneidepfad. Auf den LeadOut wird verzichtet, um das losgelöste Glas nicht zu beschädigen.
Zudem ist es von Vorteil eine geschäumte PVC-Platte zu unterlegen.